Aktiv durch den Sommer

Den Sommer in der Heimat zu verbringen, kann genauso abwechslungsreich und spannend sein, wie die Reise in ferne Länder. Mit der bergigen und abwechslungsreichen Landschaft und vielen malerischen Seen, gibt es in der Schweiz zahlreiche Ausflugsziele zu entdecken. Mit den passenden Sportarten ist dort für Action und Abwechslung gesorgt. Egal, ob Sie auf die klassische Velotour setzen oder gerne Trendsportarten wie das Stand-up-Paddling ausprobieren: In der vielfältigen Natur der Schweiz ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Trendsport SUP

 

Nahezu geräuschlos gleiten sie über das Wasser, elegant und scheinbar mühelos: Stand-up-Paddler. Stand-up-Paddling hat sich in den vergangenen Jahren zum wahren Trendsport entwickelt. Mittlerweile sind die Stehpaddler auf fast jedem Gewässer zu sehen. Tatsächlich gibt es das Stand-up-Paddle-Board aber schon sehr lange: In Asien wurden sie von der Bevölkerung als sogenannte Ein-Mann-Flösse zur Fortbewegung genutzt. Im 20. Jahrhundert wurde diese Variante der Fortbewegung von Surfern als Alternative an wellenlosen Tagen entdeckt. Mit der Zeit entwickelte sich daraus eine ganz eigene Sportart, die weltweit immer beliebter wurde.

 

Kein Wunder, denn die Sportart ist für jung und alt geeignet, für Anfänger und wahre Profis: Je nach Können wählen Sie einfach ein eher ruhiges oder eben wildes Gewässer und schon kann es losgehen. Einzige Voraussetzung: Sie sollten schwimmen können, für den Fall, dass Sie doch einmal das Gleichgewicht verlieren und im Wasser landen.

 

Wenn Sie zum ersten Mal auf das Board möchten, können Sie sich ganz einfach selbst ausprobieren. Um einige Grundlagen zu erlernen und sich sicherer zu fühlen, kann ein kleiner Einführungskurs jedoch nicht schaden. Diese bieten lokale Anbieter mittlerweile fast an jedem See oder Fluss an, der für das SUP geeignet ist.

 

 

Trend mit Trainingseffekt

Mühelos und mit viel Freude gleiten Stand-up-Paddler meist über das Wasser. Doch bei all dem Spass kommt auch der Trainingseffekt für den Körper nicht zu kurz. Dass das Gleichgewicht auf dem Board trainiert wird, ist naheliegend. Tatsächlich werden beim Paddeln aber auch nahezu alle Muskelgruppen des Körpers angesprochen. Dies geschieht jedoch so schonend, dass dieses Training sowohl für junge Menschen als auch für ältere Semester bestens geeignet ist. Durch das ausgeglichene Training können sogar Verspannungen gelockert und Rückenschmerzen vorgebeugt werden. Atmung und das Herz-Kreislaufsystem werden bei diesem Cardio-Training fit gemacht und auf diese Weise bis zu 700 kcal in einer Stunde verbrannt. Damit ist das Training in etwa so effektiv wie eine Stunde Joggen.

 

Technik Basics

Wer sich zum ersten Mal auf das Board wagt, fragt sich vermutlich direkt zu Beginn: Wie komme ich richtig aufs Board? Am besten legen Sie dazu das Brett ins Wasser und knien sich in der Mitte des Boards (mit Blick nach vorne) hin. Sie können sich dabei an den Griffen orientieren, die in der Regel in der Mitte angebracht sind. Balancieren Sie sich auf den Knien aus. Sie können nun im Kniestand beginnen zu paddeln. Wenn Sie sich in dieser Position sicher fühlen, können Sie sich aufstellen. Dazu stellen Sie zunächst den einen Fuss etwa in der Boardmitte auf, danach den zweiten Fuss. Umso breiter Sie sich dabei stellen, umso einfacher ist es das Gleichgewicht zu halten. Versuchen Sie sich wieder auszubalancieren, nehmen sie das Paddel in die Hand und beginnen Sie zu paddeln. Das Paddel seitlich vorne ins Wasser stechen und dann möglichst nah am Board durch das Wasser nach hinten ziehen. Durch Wechsel der Seite mit dem Paddel können Sie lenken.

 

Board leihen oder kaufen?

 

Wer das SUP zum ersten Mal ausprobieren möchte, findet vielerorts Verleihstationen. Wie auch Tretboote oder Motorboote, können Stand Up Paddle einfach stundenweise ausgeliehen werden. Hier können Sie nur das Board mieten oder gegebenenfalls nach passenden Kursen und geführten Touren fragen. Wem die Sportart zusagt, für den lohnt es sich ein eigenes Board anzuschaffen. Sogenannte Allround-SUPs sind für den Freizeit-Sportler gut geeignet, bieten den notwendigen Komfort und die nötige Sicherheit. Besonders praktisch sind dabei aufblasbare SUPs. Diese können für den Weg zum See platzsparend im Kofferraum verstaut und vor Ort aufgepumpt werden. Ein Beispiel ist unser Stand up Paddle Board GiG Purple 10'0'' von dem Schweizer Hersteller Airboard. Es zeichnet sich durch gute Stabilität aus und ist geeignet für Familien aber auch sportliche Personen. Im Lieferumfang ist eine High-Pressure-SUP-Pumpe inbegriffen sowie eine Transporttasche und das passende Paddel. Damit kann es direkt los gehen.

 

 

Mit dem Velo durch die Berge

 

Wenn Sie die Schweiz lieber vom Land aus erkunden möchten, können Sie ganz klassisch das Velo wählen. Auch dieser Sport ist für jedermann, ob Anfänger oder Profi, geeignet. Jedoch sollten Sie sich zu Beginn der Tour gut über die Strecke informieren und diese so wählen, dass Sie Ihrem Trainingsstand entspricht. Sonst laufen Sie gerade in der Schweiz schnell Gefahr, dass Sie als Anfänger auf einer zu bergigen Strecke landen. Die Schweiz bietet zahlreiche Velo-Routen; da ist für jeden Geschmack etwas dabei - entlang malerischer Seen oder über bergige Alpenstrassen.

 

Aussichtsreiche Mountainbike-Runde für Fortgeschrittene

Die Tour im Solothurner Schwarzbubenland ist geprägt von Abgeschiedenheit und Ruhe. Die Route kreuzt keine eigentlichen Ortschaften, im Auf und Ab durch Täler und über Hügel finden sich als Anschluss an die Zivilisation lediglich ein paar Bergrestaurants. In dieser Abgeschiedenheit bietet die Tour in der Nähe des Dreiländerecks immer wieder herrliche Ausblicke auf die Höhenzüge der Schweizer Alpen, die Vogesen in Frankreich sowie die Schwarzwaldhöhen in Deutschland. Für Mountainbiker ist die Route geradezu ein Eldorado, hat sie doch alles, was Bikerherzen höherschlagen lässt: knifflige Trails auf brüchigem Jurakalk und leicht fahrbare Feld- und Forstwege, sanfte Anstiege und rassige Abfahrten. Aber auch einige Schiebestrecken und sogar Tragepassagen wollen bewältigt werden. Die Route erstreckt sich über eine Länge von 29 Kilometern, auf der es 1150 Höhenmeter zu überwinden gilt. Daher sollten Ihre Fahrkünste mindestens fortgeschritten sein, bevor Sie sich auf diese Route wagen. Weitere Touren und nützliche Infos finden Sie auch auf der Webseite von Baselland Tourismus.

 

Von Engelberg nach Stansstad für Anfänger

In der Zentralschweiz vermuten viele Velo-Anfänger nur bergige Strecken. Doch das muss nicht sein: Auf der 25 Kilometer langen Strecke von Engelberg nach Stansstad sind gerade einmal 50 Höhenmeter im Aufstieg zu meistern, sodass die Strecke auch für Anfänger gut zu überwinden ist. Dazu folgen Sie von Engelberg aus dem Wegweiser 85. Nach einer kleinen Steigung geht es bergab auf der Hauptstrasse bis Obermatt. Von dort rollen Sie auf Nebenwegen entlang der Engelberger Aa weiterhin begab bis Grafenort mit seinem Herrenhaus. Hier lohnt sich ein Stopp. Wer Lust hat, kann das Velo abstellen und sich auf den „Weg der Zeit“ begeben. Dieser ist rund 3,5 Kilometer lang und kann innerhalb von einer Stunde gemütlich durchwandert werden. Zurück auf der Velostrecke wird das Gefälle nun sanfter, bequem radeln Sie über Wolfenschiessen nach Stansstad. Von dort aus folgen Sie dem Wegweiser Nr. 3 bis zum Zielort am Vierwaldstättersee. Zum Abschluss des Tages können Sie noch eine Schifffahrt über den Vierwaldstättersee nach Luzern geniessen.

 

Sicherheit hat Priorität

 

2019 gab es in der Schweiz 4685 verunfallte Velofahrer. Daher sollte bei jeder Erkundungstour auf dem Velo die Sicherheit an oberster Stelle stehen. Planen Sie Pausen für eine Stärkung ein, nehmen Sie immer ein Natel mit, um im Notfall Hilfe zu rufen und packen Sie genug Wasser ein. Mit dem passenden Velohelm sichern Sie sich für den Fall eines Sturzes. Um Fussgänger oder andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen, sollte jedes Velo mit einem geeigneten Velo-Licht und einer Klingel ausgerüstet sein. Das passende Zubehör können Sie sich in unserem Onlineshop aussuchen und sich anschliessend bequem und versandkostenfrei nach Hause liefern lassen.

 

 

Unterwegs mit dem Camper

 

In der Schweiz boomen Camper: 2019 wuchs die Zahl der Neuanmeldungen für diese Fahrzeugkategorie um 14,1 %. Kein Wunder, denn diese Variante des Reisens bietet eine Menge Flexibilität und das Gefühl von Freiheit. Wem es an einem Ort nicht gefällt, der fährt einfach weiter. Es ist jedoch empfehlenswert die grobe Route bereits vor der Abfahrt zu planen, um unterwegs keine unangenehmen Überraschungen zu erleben: Wer wild campen möchte, sollte sich in der Schweiz vorab in jedem Fall informieren, ob dies in dem Ort erlaubt ist. Ansonsten können hohe Bussen verhängt werden. Viele hilfreiche und aktuelle Informationen dazu finden Sie auf der Seite des TCS.

 

Schweizer Pässe mit dem Wohnmobil

 

Die meisten Pässe in der Schweiz sind gut mit dem Wohnmobil befahrbar. Ein beliebter Pass in der Zentralschweiz ist der Brünigpass. Die Strecke Sarnen über Giswil, Lungern bis Brienzwiler ist hierfür sehr geeignet. Zwischen Lungern und Brienzwiler kann der Brünigpass genommen werden. Diese Tour bietet wunderschöne Aussichten in die Berner Alpen und die Zentralschweiz und erstreckt sich über 26,2 Kilometer. Die Strecke ist nicht so lang und kann in einer guten halben Stunde gefahren werden. Jedoch ist beim Campen der Weg das Ziel und daher bietet es sich an unterwegs immer wieder anzuhalten, um die Aussichten zu geniessen. Einen längeren Rast können Sie am Lungernsee einplanen.

 

 

 

Es ist ein Naturstausee, der als Fischerparadies gilt. Für eine Abkühlung gibt es ein Seebad und für die sportlichen Besucher eine Segelschule. Am Südende des Sees befindet sich ein Camping-Platz. Es ist auch möglich den See bei einer etwa 3-stündigen Wanderung zu umrunden. Die Streckenlänge beträgt rund 9 Kilometer und bietet wunderschöne Ausblicke auf den See und die bergige Landschaft. Starten Sie den Rundweg am Bahnhof in Lungern. Dort können Sie einen Parkplatz finden. Anschliessend wandern Sie hinunter Richtung Dorfkapelle bis zum Seeufer und biegen rechts ein. Wandern Sie bis zum Dorfausgang, wo Sie die Hauptstrasse überqueren. Nun geht es vorbei an zahlreichen Bauernhöfen und idyllischen Wiesen. Später erreichen Sie über eine Unterführung wieder den Seeweg. Der Aufstieg umfasst nur etwa 76 Höhenmeter, sodass Sie die Wanderung entspannt und ganzjährig geniessen können. Wieder zurück am Camper fahren Sie auf die Strecke zum Brünigpass bis Brienzwiler. Der Pass ist 1008 m.ü.M. gelegen und nicht untertunnelt. Auf dem Pass liegt die gleichnamige Ortschaft Brünig.

 

Bestens ausgestattet

 

Mit dem richtigen Camping-Zubehör können Sie Ihren Camping-Ausflug in vollen Zügen unbesorgt geniessen. Powerbanks versorgen Sie stets mit ausreichend Strom. Und das Beste: Powerbanks gibt es inzwischen auch mit Solar-Modul. So können Sie diese unterwegs ganz einfach wieder aufladen und sind damit auch für längere Strecken bestens gerüstet. Robuste Campinglaternen sorgen für die richtige Beleuchtung im Innenraum des Campers aber auch im Aussenbereich, wenn Sie es sich in lauen Sommernächten vor dem Camper gemütlich machen möchten. Auch hier gibt es von BioLite solarbetriebene Varianten, die Sie tagsüber durch die Sonnenstrahlen aufladen können. Entdecken Sie jetzt unser passendes Produktsortiment